Samsung Galaxy Note 7 Event

Das Galaxy Note 7, Samsung’s Spitzen-Phablet des Jahres, hat keinen guten Start hingelegt. Nach rekordverdächtigen Vorbestellungen machten Nachrichten die Runde, wonach das Note 7 Feuer fängt und gar explodiert. Samsung reagierte schnell und wendete sich mit dem Bekanntmachung des Problems an die Öffentlichkeit. Nun scheint die ganze Geschichte noch gravierendere Auswirkungen zu haben: das Galaxy Note 7 wird vorerst nicht verkauft.

Ein ausgebranntes Auto und sogar ein komplett niedergebranntes Haus sollen durch das Feuer eines Galaxy Note 7 verursacht worden sein. Wie Samsung nach den ersten Fällen, anfangs 35 an der Zahl, mitteilte, handelt es sich um einen kleinen Fertigungsfehler des Akkus, der jedoch große Auswirkungen nach sich zieht. Wird das Gerät an die Steckdose gesteckt, überlädt der Akku und beginnt Feuer zu fangen.

Nun haben einige Länder ein Verkaufsverbot des Galaxy Note 7 ausgesprochen. In Deutschland warnt Samsung seine Nutzer, das Phablet nicht mehr aufzuladen, nicht zu benutzen und nicht einmal eingeschaltet zu sein. Man sollte stattdessen sein voriges Smartphone benutzen und falls man kein Ersatzgerät haben sollte, wird Samsung eines für die Zwischenzeit stellen. Aufseiten des Kundenservice scheint Samsung flott zu sein, weshalb der Nutzer über das Ärgernis ein neu gekauftes Phone nicht nutzen zu können schnell hinweg kommen sollte.

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Als Hauptkonkurrent zum iPhone 7 Plus in den Markt geschickt, konnte das Galaxy Note 7 nur kurze Zeit positive Reviews erhalten. Sowie die ersten Fälle des explodierenden Akkus bekannt wurden, drehte sich alles nur noch darum. Nicht nur sank die Aktie des koreanischen Konzerns, es drohen auch Klagen durch die Geschädigten. Bislang gibt es glücklicherweise keine Verletzten, sondern nur Sachschäden. Experten rechnen mit Kosten von einer Milliarde Dollar für die Rückrufaktion. Immerhin wurde das Note 7 stolze zwei Millionen mal vorbestellt.

Besitzer eines Galaxy Note 7 sollten Samsung Deutschland kontaktieren und das Phablet auf keinen Fall benutzen. Ab dem 19. September wird hierzulande die Rückrufaktion gestartet.

Bild: bgr.com